Um1+n

Um1+n ist eine kybernetische Rauminstallation mit zwei skulpturalen, sich bewegenden Apparaturen. Die Apparaturen – präziser deren Kameras – geben ihr erfasstes Bild in Rückkoppelungsschleifen wieder und schreiben dabei den Umraum endlos auf die vor ihnen platzierten Monitore ein.

Die anwesenden Personen können sich frei durch den Raum bewegen und dabei die immerfort pendelnden Systeme – respektive deren „Bildkreationen“ – betrachten. Rückkoppelungen, Apparaturen und deren BetrachterInnen stehen im Zentrum dieser Arbeit. Apparaturen, die ihr „Gesehenes“ bis in die Unendlichkeit wieder verarbeiten sowie Personen, die sich bei Anwesenheit in die Arbeit einschreiben. Die Arbeit Um1+n deutet schon in ihrem Titel darauf hin, dass sie konzeptuell erweiterbar wäre. Nämlich dahingehend, als dass die nun vorgestellten Apparaturen in ihrer Anzahl flexibel sind. Derselbe Aufbau würde auch mit 3, 4, 5, etc. autonomen Einheiten funktionieren.